Viele Menschen bemerken diesen ständigen Haarausfall gar nicht, vor allem die Trägerinnen von kurzen Haaren. Aber es kommt auch vor, dass die Haare konzentrierter über einen gewissen Zeitraum ausfallen, oft in Annäherung an die Natur, zu der Zeit, wo in der Tierwelt der Winter- und Sommerfellwechsel stattfindet. Dieser Zeitraum sollte drei Monate nicht überschreiten. Ist dies jedoch der Fall, sollte eine genauere Untersuchung stattfinden. Da der Haarausfall zunehmend an Bedeutung gewinnt (bei meiner täglichen Arbeit ist er neben Schuppen und Juckreiz das häufigste Problem), gehe ich hier ausführlicher auf die einzelnen Formen ein: Der androgenetische Haarausfall beim Mann ist die häufigste Form des irreversiblen Haarausfalls und macht über 90% aus. Hier verkümmert der Haarfollikel und es wachsen zunächst nur noch hellere und dünnere Haare nach, bis nur noch feine, kaum sichtbare Flaumhaare die Kopfhaut bedecken. In der Schulmedizin wird von diesem Haarausfall gesprochen, wenn der verstärkte Einfluss der männlichen Geschlechtshormone (Androgene) mit der erblichen Veranlagung zur Glatzenbildung zusammen treffen. Die allerneueste Pille gegen Haarausfall brachte zwar zu einem gewissen Prozentsatz Erfolg, muss allerdings auch lebenslänglich oder solange die Wirkung erwünscht ist, genommen werden. Es handelt sich hierbei um ein Hormonpräparat, dessen Nebenwirkungen nicht unerheblich und mit größter Wahrscheinlichkeit noch gar nicht alle bekannt sind � vor allem im Langzeitgebrauch. Denken Sie hier an die Spätfolgen einiger Verhütungspillen!
Haarausfall